Erster Start

Systemvoraussetzungen

  • Unterstützt wird Windows (Vista, 7, 8, 10) und Linux. Das Programm benötigt unter Windows und Linux eine aktuelle Java-VM ab Version: 1.8 (= Java 8, Java 9, Java 10).

  • Zum Ansehen und Aufzeichnen werden geeignete Zusatzprogramme benötigt. MTPlayer ist vorbereitet für die Verwendung von VLC Media Player (zum Abspielen und Aufzeichnen) sowie flvstreamer und FFmpeg (zum Aufzeichnen).

  • Beim ersten Start von MTPlayer werden bereits zwei Programmsets mit den drei Hilfsprogrammen VLC Media Player, flvstreamer und FFmpeg angelegt. Damit können alle Filme angesehen und aufgezeichnet werden.

Windows

  • Für Windows muss nur der VLC Media Player installiert sein (die anderen Programme werden mitgeliefert).

Linux

  • Für Linux-Benutzer wird OpenJDK8 empfohlen. Außerdem benötigen Linux Benutzer die aktuelle Version von JavaFX (OpenJFX). OpenJFX ist aber nur für OpenJDK8 ohne Probleme zu installieren. Soll es Java 10 sein, wäre das Oracle Java SE 10 eine Alternative (und das bringt JavaFX schon mit).

  • Bei Linux muss der VLC Media Player, der flvstreamer (oder rtmpdump) und FFmpeg (oder avconv) durch die Paketverwaltung installiert werden. Bei OpenSuse müssen zusätzlich zum VLC Media Player auch die vlc-codecs installiert werden.

  • Wurden Alternativprogramme ausgewählt (rtmpdump, oder avconv) müssen beim ersten Start diese ausgewählt werden oder später in den Einstellungen zum Download evtl. angepasst werden (die Pfade dafür sind dann wahrscheinlich: “/usr/bin/rtmpdump” und “/usr/bin/avconv”).

Installation

MTPlayer muss nicht installiert werden, das Entpacken der heruntergeladenen ZIP-Datei ist quasi die Installation.

Windows

  1. die heruntergeladene ZIP-Datei entpacken und den entpackten Ordner “MTPlayer” ins Benutzerverzeichnis verschieben
  2. den eben entpackten MTPlayer-Ordner öffnen, die Datei “MTPlayer.exe” ansteuern und per Rechtsklick in “Senden an” eine Verknüpfung auf den Desktop legen. Von dort aus kann MTPlayer dann jeweils gestartet werden (oder auch mit Doppelklick auf die Datei “MTPlayer.exe” im Programmordner”.
  3. die ZIP-Datei kann nach dem Entpacken gelöscht werden

Linux

  1. die heruntergeladene ZIP-Datei entpacken und den entpackten Ordner “MTPlayer” ins Benutzerverzeichnis verschieben
  2. mit einem Rechtsklick auf den Desktop eine neue Verknüpfung zu einem Programm anlegen und dort die Startdatei im eben entpackten MTPlayer-Ordner: “MTPlayer.sh” auswählen. Mit dieser Verknüpfung (oder direkt mit Klick auf die Datei “MTPlayer.sh” kann dann das Programm MTPlayer gestartet werden (der Vorgang kann sich für unterschiedliche Distributionen etwas unterscheiden).
  3. die ZIP-Datei kann nach dem Entpacken gelöscht werden

Update

Das Update von MTPlayer geschieht dadurch, dass man mit dem Inhalt der heruntergeladene ZIP-Datei die alten Dateien im Programmordner ersetzt. Die Einstellungen der vorhergehenden Programmversion werden von der neuen Version verwendet; es gibt also keinen neuen Einrichtungsdialog.

Deinstallation

Es muss nur der Programmordner z.B. MTPlayer und der Ordner mit den Einstellungen gelöscht werden. Die Einstellungen liegen im Ordner:

Windows: p2Mtplayer
Linux: .p2Mtplayer

Die Ordner werden als versteckte Ordner angelegt, versteckte Ordner müssen also im Dateimanager zuerst “eingeschaltet” werden. Es werden keine weiteren Änderungen am System vorgenommen. Werden dieser Einstellungsordner und der Programmordner gelöscht, ist das Programm wieder komplett entfernt.

Starten

Für Windows (MTPlayer.exe) und Linux (MTPlayer.sh) sind eigene Startdateien enthalten, mit welchen MTPlayer direkt gestartet werden kann.

Ansonsten kann man das Programm auch aus der Konsole starten:
java -jar MTPlayer.jar

Starten im portablen Modus

Für den portablen Einsatz z.B. auf einem USB-Stick stehen im Ordner “Portable” entsprechende Startdateien zur Verfügung (z.B. “MTPlayer.exe” für Windows). Diese Startdateien müssen in den MTPlayer-Programmordner verschoben werden. Beim portablen Start wird der Ordner “Einstellungen” im MTPlayer-Programmordner angelegt. Da hinein können, falls gewünscht, die bisherigen Einstellungen aus dem Ordner “p2Mtplayer” oder “.p2Mtplayer” kopiert werden.

Detailliertere Information zum portablen Modus von MTPlayer kann man der Datei “Portable.txt” im Ordner “Portable” des MTPlayer-Programmordners entnehmen. Interessierte können den Code für die Startdateien für Linux direkt den Startdateien selbst entnehmen. Die portable Startdatei für Windows enthält im Kern eine der folgende Zeilen Code:

C:\Windows\SysWOW64\java -jar MTPlayer.jar Einstellungen
C:\WINDOWS\system32\java -jar MTPlayer.jar Einstellungen

Starten mit zusätzlichen Parametern

java -jar MTPlayer.jar [Pfad] [Parameter]
java -jar MTPlayer.jar c:\temp
java -jar MTPlayer.jar Einstellungen

Im ersten Fall (c:\temp) verwendet das Programm für die Einstellungen den absoluten Ordner “c:\temp”, im zweiten Fall wir der Ordner “Einstellungen” relativ zum Programmorder verwendet.

java -jar MTPlayer.jar -h
Das Programm gibt eine Hilfe mit möglichen Parametern aus.

Parameter, die die Einstellungen der JavaVM ändern

java -jar -Dhttp.proxyHost=proxyserver -Dhttp.proxyPort=8080 MTPlayer.jar
Es wird ein Proxyserver verwendet.

java -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Xms128M -Xmx1G -jar MTPlayer.jar
java -Djava.net.preferIPv6Addresses=true -jar MTPlayer.jar

Die Parameter “-Xms128M -Xmx1G” helfen bei geringem Arbeitsspeicher. Der Parameter “-Djava.net.preferIPv4Stack=true”, “-Djava.net.preferIPv6Addresses=true” ermöglicht eine Verbindung zum Internet, wenn der verwendete Netzwerk-Stack von Java nicht automatisch richtig erkannt wird, wodurch die Filmliste nicht geladen werden könnte.